Kommentar zum Aktionstag "Welttag der sozialen Gerechtigkeit" bzw. "World Day of Social Justice" von René Runge

Veröffentlicht am 20.02.2019 in Allgemein

Welche Ungerechtigkeiten mussten Sie erleben erleben, bzw. bringen Dich auf die Palme? Der Aktionstag "Welttag der sozialen Gerechtigkeit" in Englisch "World Day of Social Justice" fand erstmals am 20.2.2009 statt. Das ist auch ein Grund, warum er in Deutschland bislang noch nicht so bekannt ist. Ungerechtigkeiten sind zuerst wirtschaftlicher Natur, u.a. durch Umverteilung lassen sich diese politisch wirksam bekämpfen. So sind neben dem geringeren Verdienst von Frauen in den gleichen Berufen (Lohnlücke) bezahlbare Kinderbetreuung für Familien und ein Älterwerden in Würde (Rentenlücke) für uns erstrebenswert.

Europaweit ist das sozialdemokratische Thema 2019/2020 "Konzerne besteuern – Steuerkriminalität und Steuerdumping beenden". Die Finanztransaktionssteuer einführen, Maßnahmen gegen Steuerflucht, Lohnlücke und Rentenlücke schließen und Umweltgerechtigkeit stehen im neuen Leitantrag zum Wahlprogramm für ein sozialeres Europa.

Weltweit muss die absolute Armut abgeschafft werden. Es ist mit unseren Grundwerten nicht vereinbar, dass im Jahr 2019 immer noch Menschen an Unterernährung sterben. Die Lebensmittel sind doch da, nur die Verteilung ist das Problem. Dazu gehört auch die Verhinderung von Kriegen und Kriegsvorbereitungen (zu denen auch Waffenexporte von Rüstungsfirmen über Drittländer gehören!).

Es gibt noch weitere Formen und Definitionen von Ungerechtigkeiten, die diesen Rahmen sprengen. Wer daran interessiert ist, der bekommt eine exklusive Literaturliste von mir zugeschickt :-).

Verfasser: René Runge (Ortsverein Göltzschtal),

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