Kreatives Plauen - die Hempelsche Fabrik - das Silicon Valley Vogtland?

Veröffentlicht am 13.03.2018 in Landespolitik

v.l. - Andrea Meckert, Uwe Fischer, Juliane Pfeil-Zabel (SPD), Dr. Eva-Maria Stange (SPD), Katja Großer , Eckhard Sorger

Ideenvoll und leidenschaftlich diskutierten über sechzig Kreative in #Plauen über die Zukunft der Branche in unserer Region. Unsere Landtagsabgeodnete Juliane Pfeil-Zabel freute sich über die rege Beteiligung. Dr. Eva-Maria Stange (SPD) stellte als sächsische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Förderprogramme und wichtige Termine für die Kultur- und Kreativwirtschaft vor.

Die bisherige Leuchtturmpolitik muss ein Ende haben - da waren sich alle Anwesenden einig - im Landtag ist das leider noch nicht bei Allen angekommen. Dass Kultur- und Kreativwirtschaft nicht nur in Dresden, Leipzig und Chemnitz stattfindet, dafür kämpft die SPD Sachsen seit Jahren auch in anderen Politikfeldern.

Fazit des Abends: Der Trend der Digitalisierung wird hier nicht verschlafen. Aber es braucht mehr Anstrengungen, um Künstler, Werbefachleute, Webdesigner, Radiomacher, Architekten, Musiker und Weitere zu unterstützen. Katja Großer (Kreatives Sachsen), Andrea Meckert (Initiative Kunstschule Plauen Zentrum für interdisziplinäre Gestaltung e.V.) und Eckhard Sorger (Wirtschaftsförderer der Stadt Plauen) zeigten diese Wege auf.
Kräfte bündeln! Für Begeisterung sorgte das Konzept der Hempelschen Fabrik - ein 3000-Quadratmeter-Kreativzentrum in der Elsteraue, vorgestellt von Uwe Fischer (Geschäftsführer von Progressio).

Bildung und Weiterbildung, Infrastruktur, einfacher Zugang zu Fördermitteln, Netzwerke und kreative Freiräume sind die zentralen Anliegen der Besucher gewesen. Vielen Dank für den konstruktiven, zukunftsweisenden Abend!