Vogtlandfest 2017 - Ein gelungenes Fest!

Veröffentlicht am 01.10.2017 in Wahlkreis

Das alle zwei Jahre stattfindende Vogtlandfest findet anlässlich des Tages der deutschen Einheit statt. Die SPD-Ortsvereine Dreiländereck und Gattendorf-Regnitzlosau sowie SPD Vogtland und Hochfranken organisieren und feiern gemeinsam. In unserem Festzelt an der Hager Scheune Posseck sorgen Kuchenbuffet und Gegrilltes in Verbindung mit dem Markneukirchner Blasorchester für gute Stimmung. Prominente Festredner runden das Fest ab, dieses Jahr war Matthias Platzeck eingeladen, der leider erkrankte.

"Das war ein überwältigendes Erlebnis." Nicole Schwab, Vorsitzende des Ortsvereins Dreiländereck, erinnerte an den Abend der Grenzöffnung im Jahr 1989. Dirk Panter mahnte als SPD-Fraktionsvorsitzender im Sächsischen Landtag daran, die AFD Wähler nicht abzuschreiben. Nur durch den Dialog auf Augenhöhe lassen sich Vertrauen wieder herstellen. Ein inhaltlich gutes Wahlprogramm reicht nicht aus, "Es macht Sinn, nach der Wahl einmal zuzuhören." Demografische Probleme im ländlichen Raum lassen sich festmachen in der schlechten Infrastruktur im öffentlichen Nahverkehr, Unterrichtsausfall durch Lehrermangel, fehlendem Breitbandausbau und in Fragen der öffentlichen Sicherheit. Entscheidend für eine gelingende Integration ist zudem ein  Zuwanderungsgesetz. "Das muss die neue Regierung hinkriegen." richtete er als Appell an die Bundespolitiker.

Erinnerungen an die ersten Begegnungen nach der Grenzöffnung, die Rudolf Schwab und Theo Beckstein organisiert hatten weckte Klaus Adelt, Abgeordneter des Bayerischen Landtages. Er plädierte für den Erhalt der Traditionsfeste wie dem Oktoberfest. Gemeinsam mit den Gewerkschaften und den Kirchen gibt es im Widerstand gegen die Hofer Nazis einen Schulterschluss.

"Wir sind verantwortlich und müssen die Fehler erst einmal bei uns suchen." - Die Worte von Inge Aures, Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages werden vielen Besuchern in Erinnerung bleiben. "Ohne die Ehrenamtlichen wäre der Staat zusammen gebrochen. Das war ein Staatsversagen erster Klasse." sagte sie zudem im Hinblick auf die Unterbringung der Geflüchteten in der Region.  Zugleich sprach sie ihre Dankbarkeit aus für den Einsatz der Ehrenamtlichen aus Wohlfahrtsverbänden und den Kirchen.